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Layout leichtgemacht?
Layout ist doch leicht. Einfach die Texte tippen, aufkleben und
dann zum Drucker geben... oder etwa nicht?
So leicht ist das dann doch nicht mit dem Layout von Schüler-
und Jugendzeitungen.
Oft wundem sich die Macher und Macherinnen solcher Zeitungen, dass
nur wenige Leute die Texte lesen. Die Ausgabe hat sich zwar gut
verkauft, aber keiner gibt einen Kommentar zu den Artikeln ab, niemand
sagt was - weder Lob noch Tadel.
Langsam dämmert es!
Die Zeitung wurde gekauft, aber die Artikel wurden nicht gelesen
...
Nach dieser Erkenntnis blättern die Redakteure und Redakteurinnen
ihre Zeitung durch und müssen dann feststellen: die heruntergetippten
Artikel, die einspaltig über die ganze Seite gehen, ohne Bilder
und mit handgeschriebenen Überschriften schauen langweilig
aus und sprechen keinen an.

Solche Bleiwüsten, die mehr an Schulbücher als an eine
Schülerzeitung erinnern, will niemand lesen.
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Layout soll die Lesemotivation erhöhen.
Klar: das Wichtigste an einer Zeitung sind die Inhalte, die in durchdachten
Texten wie Berichten, Kommentaren, Reportagen usw. stehen - ohne
sie kann keine Zeitung gut sein. Aber das Layout darf dabei nicht
vernachlässigt werden. Layout kann keinen Text verbessern,
aber es kann ihn an den Leser bringen.
So wird allein durch Spaltenschreibweise die Lesbarkeit fast verdoppelt.
Illustrationen, Graphiken und Bilder sind augenfreundlich, d.h.
es strengt das Auge weniger an, diese Seite anzuschauen. Das gesamte
Erscheinungsbild ist aufgelockert, die Artikel scheinen interessant
und werden gelesen.

Wie das mit dem Layout genau geht, und wie die ganzen Mittel richtig
eingesetzt werden, erklären wir auf den nächsten Seiten.
weiter: [go]
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